Limes-Wiesengemälde

In der Öhringer Cappelaue ist ein gigantischer Wachtturm mit Palisaden abgebildet

Ein Testlauf soll es sein und es ist von Beginn an ein spektakuläres Projekt: Das Wiesengemälde am Welterbe Limes in der Öhringer Cappelaue.
„Einen größeren Wachtturm gibt es derzeit am Limes vermutlich nicht“, freut sich Hans Stauber, der mit einem Gärtnerteam vom Baubetriebshof Öhringen das bislang einmalige Projekt am Limes fachlich unterstützt hat. Er war es auch, der den verständnisvollen Pächter der Wiese informiert und rasch vom Nutzen des Projekts überzeugt hatte.
Fast 40m hoch und 45m breit erstreckt sich das Motiv auf der Hangfläche nahe der Hohenloher Scheune in der Cappelaue. Das Dach des Wachtturms leuchtet weit sichtbar in rotem Vlies.
„Geplant war zunächst, dass wir ein Motiv in die Wiese mähen aber das Auslegen von Gärtnervlies ist besser und auch viel länger sichtbar“, berichtet die Cappeler Grafik-Designerin Dorit Bremm. Sie hatte die Entwürfe des Wachtturms erstellt, die Flächen berechnet und ihre Erfahrungen aus einem früheren Studienprojekt im Landkreis Schwäbisch Hall einfließen lassen.
Beim „Malen“ des Wiesengemäldes und damit beim Auslegen sowie Zuschneiden der Vlies-Bahnen halfen sechs engagierte Mitglieder des Freundeskreises Landesgartenschau 2016 e.V. tatkräftig mit. „Eine kurze Rundmail hat gereicht und nach wenigen Stunden hatten wir bereits ein Team zusammen“, freut sich Günter Reustlen vom vielfältig aktiven Freundeskreis.
Die Stabsstelle für Stadtmanagement im Rathaus und die Limes-Cicerones hatten ebenfalls im Vorfeld vielfältige Projektarbeit geleistet und vor Ort mitgeholfen, die Vliesbahnen mit Bodenankern auf die Wiese zu bringen.
„Mehr als 1.000 m² Gärtnervlies zeigen deutlich, dass Öhringen und Hohenlohe weiterblühen und vielleicht gelingt es uns, dass wir im nächsten Jahr weitere Motive entlang des Limes platzieren – dies wäre dann ein schöner Außenbeitrag für die BUGA 2019 in Heilbronn“, schaut Limes-Cicerona Doris Köhler bereits in die Zukunft.
Das Wiesenmotiv prangt auch noch über die Ostertage auf der Hangwiese nahe der Hohenloher Scheune und wirbt deutlich sichtbar für das UNESCO Welterbe.

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